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Naturfotografie – Naturbeobachtung

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Das Braunkehlchen

Auch das Braunkehlchen profitiert von den spät gemähten Wiesen. Hier im Oberengadin werden immer grosse Flächen nicht gemäht. Das gefällt dem Braunkehlchen, welches hier seine Nester anlegt.

Die Feldlerche trällert rund um die Uhr

Die Feldlerche ist nicht ein so häufiger Gast in der Schweiz. Als Wiesenbrüterin ist sie darauf angewiesen, dass die Wiesen nicht zu früh gemäht werden. Hier im Oberengadin werden immer grosse Wiesenflecken stehengelassen, dort, wo die Feldlerche brütet. Im Moment trällert es fast rund um die Uhr, immer sind 2-3 Männchen rund 60m hoch im Himmel und trällern. Übrigens kann die Feldlerche bis 5 Minuten und länger singen ohne abzusetzen, da die Atmung unabhängig davon erfolgt. Da kann ich mir als Chorsängerin eine Scheibe abschneiden :-).

Flussuferläufer und Flussregenpfeifer

Im Engadin brüten wenige Brutpaare der selten gewordenen Flussuferläufer und Flussregenpfeifer. Rund je 80-100 Paare gibt es noch in der Schweiz. So hatten wir nicht erwartet, die zwei Arten bei einem Ausflug zum renaturierten Inn in Bever auch zu sehen. Aber tatsächlich, beide Vögel haben wir mehrfach gesehen, nur kurz oder auch länger und zum Teil auch im Doppelpack.

Das Naturschutzgebiet ist sehr schön angelegt und immer einen oder mehrere Besuche wert. Auf der Birdmap ist das Gebiet gut eingezeichnet. Es kann zu Fuss oder auch sehr gut mit dem Velo besucht werden. Es ist ein eigentlicher kleiner Hotspot für Vögel mit Feldlerchen, Braunkehlchen, Neuntöter, Wendehals, Felsenschwalbe, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Turmfalke und vieles mehr.

Wasseramsel im Engadin

Oft habe ich die Wasseramsel ganz flüchtig gesehen und kaum hatte ich die Kamera bereit, ist sie davongeflogen. Jetzt aber, beim Füttern der zwei Jungvögel konnte ich lange zusehen und Fotos machen. Es war wohl der letzte Fütterungstag, die nächsten Tage war die Familie nicht mehr zu sehen.

5 auf einen Streich

Ich hatte mich dieses Jahr gewundert, dass ich die blaue Holzbiene praktisch nie sah. Sonst ist der grosse Brummer doch ab und zu beim Rosmarin vorbeigeflogen. Heute war ich zufällig im hinteren Teil des Gartens, wo ein grosser Blasenstrauch steht. Und tatsächlich 5 Holzbienen haben miteinander emsig die Blüten besucht. Vielleicht hat sie ja auch das Herzelein auf der Blüte angelockt :-).

Dem Stadtfuchs auf der Spur

Das Schweizer Fernsehen – Magazin Einstein – war zu Besuch in unserem Garten und hat den Stadtfuchs gesucht.

https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/1b183bbe-b39d-475b-82ae-e338def7c07a

Wespennest

Bei uns hat sich ein Wespennest entwickelt. Vor 3-4 Wochen war es noch 8 cm hoch und hat sich nun in Rekordzeit zur Fußballgröße entwickelt. Unten sitzen immer zwei Wächterinnen. Es ist wunderschön und wird aus Holz gebaut, diese knabbern die Wespen, kauen es weich und bauen daraus ihr Nest. Im Herbst sterben die Wespen und die Königin wandert aus. Man soll das leere Nest übrigens hängenlassen, die Wespen bauen in der Regel nicht nochmals am gleichen Ort und so dient das leere Nest quasi als Wespenschutz.

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Dachs@Home

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit haben wir uns einen Handyfilmkurs verordnet (Auftritt vor der Kamera, Handyfilme erstellen und schneiden). Wegen Covid19 haben wir den dreiteiligen Kurs (bei smovie.ch) digital durchgeführt, was der Kursqualität aber gar keinen Abbruch getan hat. Es war spannend und informativ. Wir mussten alle einen Übungsfilm machen und voilà, hier ist mein Gesellenstück: Dachs@Home. Der Film ist auf Mundart, aber die Bilder sind sicher auch spannend, wenn man mit Schweizer Mundart etwas Mühe haben. Und ihr erfahrt, was Corona mit zweieinhalb Dachsen zu tun hat.

Die Dachsparade

Seit ich eine Wasserschale im Garten aufgestellt habe, kommen Dachs, Marder, Fuchs und Igel regelmässig. Aber letzte Nacht kam eine Dachsfamilie, das ist wirklich ein absolutes Highlight. Schade, sehe ich sie nur in der Wildtierkamera und nicht live, aber es macht trotzdem glücklich.

P,N:L,24H,3

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