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Naturfotografie und Naturbeobachtung

Beiträge von Cornelia

Eisvogel in La Sauge

La Sauge ist der Hotspot für Eisvögel in der Schweiz. Sie brüten dort seit mehreren Jahren und die Chance, sie dort vielfach und fütternd zu sehen, sind sehr gross. Aber das Naturschutzgebiet bietet noch viel mehr. Wir haben erstmals eine Barrenringelnatter gesehen.

Am unteren Ende des Neuenburger Sees liegt das Naturschutzgebiet Champ-Pittet mit vielen Beobachtungsmöglichkeiten. Wir haben Ende Juli ausgiebig den Purpurreiher beobachtet und die letzten Haubentaucher haben ihren Nachwuchs auf dem Rücken getragen. Sogar ein junger Nachtreiher hat sich gezeigt. Auf der BirdMap sind die beiden Orte eingetragen.

Besuch des Rhonegletschers

Wir waren die letzten Jahre bereits zweimal beim Rhonegletscher und haben ihn auch dieses Jahr wieder besucht. Er ist wunderschön, aber bereits wieder markant zurückgegangen. Der Gletscher wird im Sommer mit Tüchern abgedeckt; die Eidgenössische Technische Hochschule (ETHZ) erforscht, inwiefern dies das Abschmelzen verzögern kann. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, die ganze Szenerie ist fantastisch und der Rhonegletscher ist einer der wenigen Gletscher, der sehr gut besucht werden kann. Man kann bis ganz an den Gletscher laufen und auch noch eine Eishöhle besuchen. Auch die Passstrasse ist ziemlich spektakulär (und zuweilen etwas eng). Unterhalb des Rhonegletscher ist der Ort Gletsch, von welchem auch der Grimselpass wegführt. Im alten Jahrhundertwendehotel gibt es Fotos und Gemälde vom Gletscher, als er noch bis nach Gletsch hinabreichte.

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Neulich am Greifensee

Wir haben einen freien Tag eingelegt und die Station Silberweide am Greifensee besucht. Die Silberweide ist ein Hotspot für Eisvögel. Im kleinen Teich hat es verschiedene Ansitzstecken montiert, auf denen der Eisvogel gerne landet. Beim Hinlaufen ist uns ein anderer Fotograf entgegengekommen und meinte, er hätte den Eisvogel lange und eindrücklich gesehen. Als wir zum Hide kamen, war natürlich weit und breit kein Eisvogel zu sehen. Wir haben dann doch rund 1.5h ausgeharrt und plötzlich war er da. Immer wieder, er hat gefischt und zum Teil selber gegessen, aber auch die Beute zum Weibchen gebracht. Zum Teil waren sogar gleich zwei Männchen am Teich. Es ist einfach immer wieder schön, einen Eisvogel zu sehen.

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Bienenfresser

Mit ein Grund den Neusiedlersee zu besuchen, war auch die Aussicht, Bienenfresserkolonien zu beobachten. Diese kommen um den 10. Mai nach Europa, tatsächlich haben wir bereits am 6. Mai die ersten Schwärme gesehen. Sie sind um die Lehmwände gekreist, haben Bienen gejagt und die Niströhren vom letzten Jahr besichtigt (obwohl sie jedes Jahr neue Bruthöhlen graben). Es war ein wunderschöner Anblick. Es hat mehrere Kolonien. Bei Haslau an der Donau kann man aus einer sehr kleinen Hütte beobachten. Noch besser ist es bei Weiden am See, dort hat es zwei Brutwände und man darf sehr nahe stehen und beobachten. Die Orte und der Zugang sind auf der BirdMap neu eingetragen. Es hat keine Sitzmöglichkeiten, also lieber einen Klappstuhl mitnehmen, wenn man lange ausharren will. Die Bienenfresser sind wunderschön in der Abendsonne. Die alten Nisthöhlen werden aktiv von anderen Vögeln bewohnt, die bereits am Brüten und Aufziehen sind (Stare, Turmfalken, Dohlen, Sperlinge).

 

Vögel am Neusiedlersee

Wir haben den Neusiedlersee im Burgenland in Österreich besucht. Der See ist flächenmässig sehr gross, aber nur 1.50m tief und umgeben von vielen Salzlacken und kleinen Seen oder Tümpeln. Es ist ein Paradies für Vögel aller Art, über die Hälfte der europäischen Vögel soll dort vorkommen. Die besten Beobachtungsorte sind auf der BirdMap eingetragen. Wir hatten in Mönchhof eine wirklich wunderbare Ferienwohnung, die ich allen „Birdern“ empfehlen kann, die den Neusiedlersee besuchen. Greifvögel sind sehr häufig zu beobachten, zum Beispiel der Turmfalke kann oft und auch aus grosser Nähe beobachtet werden.

 

 

 

Rotmilan

Am Wochenende hat ein Rotmilan am Stadtrand von Zürich lange Zeit über uns seine Kreise gezogen. Er war wohl weniger auf Mäuse aus, vielmehr hat er Zweige auf der Wiese aufgesammelt. Zu welchem Nest er sie gebracht hat, haben wir leider nicht gesehen. Die Schweiz sei eines der wenigen Länder, in dem die Rotmilan-Population nicht nur stabil ist, sondern sogar stetig wächst. Zuweilen sieht man ganze Horden von Rotmilanen über den Feldern kreisen. Offenbar wird nun wissenschaftlich untersucht, warum sich der Rotmilan in der Schweiz so wohl fühlt und z.B. in Deutschland so selten geworden ist. Auf jeden Fall freue mich mich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, was z.B. auch in Zürich mitten im Industriequartier oft der Fall ist.

Bartgeier im Fokus

Im Engadin haben wir mehrfach auf den Bartgeier gewartet – und gestern hat er tatsächlich für einige Minuten sehr nahe gekreist und auch Knochen zertrümmert. Es war ein Glücksmoment – nur leider war genau in diesem die Kamera unabsichtlich auf manuellem Fokus eingestellt und alle Fotos unscharf. Trotzdem haben wir uns gefreut und hoffen auf künftige Begegnungen – mit Autofokus …

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The „stars“ are back

Letzte Woche sind rund 10 Stare bei uns im Garten gelandet. Ich weiss nicht, ob sie schon zurückgekehrt sind oder gar nicht erst abgereist.  Auf jeden Fall war es ein schöner Anblick und seither fehlt von ihnen bei uns jede Spur««.

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Klingnauer Stausee

Während allerorts die Sonne schien, hatten wir am Klingnauer Stausee vor allem Hochnebel und Kälte. Aber die Vogelwelt hat sich trotzdem von ihrer guten Seite gezeigt und sich ordentlich auf den Stromleitungen aufgereiht.

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