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Naturfotografie – Naturbeobachtung

Wespennest

Bei uns hat sich ein Wespennest entwickelt. Vor 3-4 Wochen war es noch 8 cm hoch und hat sich nun in Rekordzeit zur Fußballgröße entwickelt. Unten sitzen immer zwei Wächterinnen. Es ist wunderschön und wird aus Holz gebaut, diese knabbern die Wespen, kauen es weich und bauen daraus ihr Nest. Im Herbst sterben die Wespen und die Königin wandert aus. Man soll das leere Nest übrigens hängenlassen, die Wespen bauen in der Regel nicht nochmals am gleichen Ort und so dient das leere Nest quasi als Wespenschutz.

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Dachs@Home

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit haben wir uns einen Handyfilmkurs verordnet (Auftritt vor der Kamera, Handyfilme erstellen und schneiden). Wegen Covid19 haben wir den dreiteiligen Kurs (bei smovie.ch) digital durchgeführt, was der Kursqualität aber gar keinen Abbruch getan hat. Es war spannend und informativ. Wir mussten alle einen Übungsfilm machen und voilà, hier ist mein Gesellenstück: Dachs@Home. Der Film ist auf Mundart, aber die Bilder sind sicher auch spannend, wenn man mit Schweizer Mundart etwas Mühe haben. Und ihr erfahrt, was Corona mit zweieinhalb Dachsen zu tun hat.

Die Dachsparade

Seit ich eine Wasserschale im Garten aufgestellt habe, kommen Dachs, Marder, Fuchs und Igel regelmässig. Aber letzte Nacht kam eine Dachsfamilie, das ist wirklich ein absolutes Highlight. Schade, sehe ich sie nur in der Wildtierkamera und nicht live, aber es macht trotzdem glücklich.

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Herbst im Engadin

Das Engadin in der Schweiz ist immer ein schöner Ort, zu jeder Jahreszeit. Aber im Herbst ist es besonders bunt, weil sich die Lärchen gelb färben und so eine leicht magische Stimmung erzeugen. Insbesondere am Silsersee ist die Atmosphäre speziell. Wir waren früh morgens vor Ort, als noch der Nebel über dem See und der Ebene lag. Es war ziemlich kalt, aber auch schön. Und hat sich gelohnt.

 

Vogelwelt im Engadin

Wir haben der Vogelwelt im Oberengadin nachgespürt. Im Herbst sind sie nicht auf Anhieb sichtbar, oft hört man sie und muss gut in die Lärchen und Arven schauen, um sie auch zu sehen. Den Bartgeier haben wir leider nicht gesehen, dafür einen jüngeren Steinadler. Gesehen haben wir auch vielerlei Meisen und Finken, Tannen- und Eichelhäher, Wintergoldhähnchen und Birkenzeisige, Buntspecht, Kiefernkreuzschnabel, Zaunammer und Zilzalp – wir waren mit der Ausbeute zufrieden.

Eisvogel in La Sauge

La Sauge ist der Hotspot für Eisvögel in der Schweiz. Sie brüten dort seit mehreren Jahren und die Chance, sie dort vielfach und fütternd zu sehen, sind sehr gross. Aber das Naturschutzgebiet bietet noch viel mehr. Wir haben erstmals eine Barrenringelnatter gesehen.

Am unteren Ende des Neuenburger Sees liegt das Naturschutzgebiet Champ-Pittet mit vielen Beobachtungsmöglichkeiten. Wir haben Ende Juli ausgiebig den Purpurreiher beobachtet und die letzten Haubentaucher haben ihren Nachwuchs auf dem Rücken getragen. Sogar ein junger Nachtreiher hat sich gezeigt. Auf der BirdMap sind die beiden Orte eingetragen.

Besuch des Rhonegletschers

Wir waren die letzten Jahre bereits zweimal beim Rhonegletscher und haben ihn auch dieses Jahr wieder besucht. Er ist wunderschön, aber bereits wieder markant zurückgegangen. Der Gletscher wird im Sommer mit Tüchern abgedeckt; die Eidgenössische Technische Hochschule (ETHZ) erforscht, inwiefern dies das Abschmelzen verzögern kann. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, die ganze Szenerie ist fantastisch und der Rhonegletscher ist einer der wenigen Gletscher, der sehr gut besucht werden kann. Man kann bis ganz an den Gletscher laufen und auch noch eine Eishöhle besuchen. Auch die Passstrasse ist ziemlich spektakulär (und zuweilen etwas eng). Unterhalb des Rhonegletscher ist der Ort Gletsch, von welchem auch der Grimselpass wegführt. Im alten Jahrhundertwendehotel gibt es Fotos und Gemälde vom Gletscher, als er noch bis nach Gletsch hinabreichte.

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Neulich am Greifensee

Wir haben einen freien Tag eingelegt und die Station Silberweide am Greifensee besucht. Die Silberweide ist ein Hotspot für Eisvögel. Im kleinen Teich hat es verschiedene Ansitzstecken montiert, auf denen der Eisvogel gerne landet. Beim Hinlaufen ist uns ein anderer Fotograf entgegengekommen und meinte, er hätte den Eisvogel lange und eindrücklich gesehen. Als wir zum Hide kamen, war natürlich weit und breit kein Eisvogel zu sehen. Wir haben dann doch rund 1.5h ausgeharrt und plötzlich war er da. Immer wieder, er hat gefischt und zum Teil selber gegessen, aber auch die Beute zum Weibchen gebracht. Zum Teil waren sogar gleich zwei Männchen am Teich. Es ist einfach immer wieder schön, einen Eisvogel zu sehen.

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Bienenfresser

Mit ein Grund den Neusiedlersee zu besuchen, war auch die Aussicht, Bienenfresserkolonien zu beobachten. Diese kommen um den 10. Mai nach Europa, tatsächlich haben wir bereits am 6. Mai die ersten Schwärme gesehen. Sie sind um die Lehmwände gekreist, haben Bienen gejagt und die Niströhren vom letzten Jahr besichtigt (obwohl sie jedes Jahr neue Bruthöhlen graben). Es war ein wunderschöner Anblick. Es hat mehrere Kolonien. Bei Haslau an der Donau kann man aus einer sehr kleinen Hütte beobachten. Noch besser ist es bei Weiden am See, dort hat es zwei Brutwände und man darf sehr nahe stehen und beobachten. Die Orte und der Zugang sind auf der BirdMap neu eingetragen. Es hat keine Sitzmöglichkeiten, also lieber einen Klappstuhl mitnehmen, wenn man lange ausharren will. Die Bienenfresser sind wunderschön in der Abendsonne. Die alten Nisthöhlen werden aktiv von anderen Vögeln bewohnt, die bereits am Brüten und Aufziehen sind (Stare, Turmfalken, Dohlen, Sperlinge).

 

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